Körnerpark in Berlin.

Körnerpark in Berlin ist unser "Sanssouci von Neukölln"

4 Stunden "48 h Neukölln" - Ein Kunstfestival- Spaziergang

Ich beginne meinen kleinen Kunstfestival- Spaziergang an der Wildenbruchbrücke. 

Das Motto des Festivals lautet dieses Jahr:

„Kafayi yemek“. Ein türkischer Spruch der in etwa bedeutet:

Ich esse meinen Kopf auf vor Begeisterung oder Verzweiflung.

Die Temperatur an diesem Samstag Nachmittag beträgt schwüle 32°,

und ich nehme mir vor, es langsam angehen zu lassen...

Hier befindet sich die „Kunstbrücke am Wildenbruch“.

Die alte Toilettenanlage wurde 2021 zu einem experimentellem Kunstort umgebaut;

4 kleine Ausstellungsräume die noch an die ursprüngliche Nutzung erinnern.

Die kommunale Galerie ist immer ohne Eintrittsgelder für alle zugänglich,

aber leider nicht barriere-frei.

Das Thema der Galerie heute:
 „Aliens are temporary – eine mutierende Erzählung“.
Eine Einladung, über plurale Welten und multiple Seinszustände nachzudenken.

An der Wildenbruchbrücke befindet sich außerdem eine

Bäckerei / Cafe mit Außenbereich, sowie das Cafe „Nah am Ufer“. 

Ich gehe weiter über die Wildenbruchbrücke entlang der Wildenbruchstraße...

… „Neukölln- Streetart“...

Die nächste Station: Elsenstraße, alter Gewerbe- Hinterhof.

Hier befindet sich unter Anderem eine alternative Bäckerei mit überdachtem Hof-Cafe.

Sehr gemütlich. Die Backwaren duften gut, sind mir aber zu teuer.

Festival- Programm:    
- Floating Interspaces; eine Fusion von Icedance, Theater und Malerei.
- Steine fließen, Blätter sinken; Kurzfilm, Sculpturen- und Bilderserie.
- The fourth wall is missing; Tanzprojekt, interaktiver Audiowalk.

Sculpturengruppe „Consealment“

Die Sculpturengruppe „Consealment“

besteht aus Müll aus dem ehemaligen Berliner Niemandsland und Gips.

Der Müll wurde zu Objekten kombiniert, und anschließend mit Gips überzogen.

Die Künstlerin:

„Der Müll ist eine Metapher für negative Aspekte der Vergangenheit

oder der Wahrheit, die nicht vergessen werden sollte.“

Hier wurden Fundgegenstände Neuköllner Straßen fotografiert,

und anschließend zu Collagen arrangiert.

„Kafiyi yemek!“ … ich gehe weiter...